BIOGRAFIE

Andrea Büchel begann mit 11 Jahren  zu  singen,  zunächst   in  der Mainzer Kinder- und Jugendkantorei St. Alban, und bald in Frankreich, Österreich, und Italien. In Nancy erwirbt sie nach nur einem Jahr Studium ihre Diplome im Fach Gesang  und Musikdramatische Darstellung  bei

Christiane Stutzmann und verfasst nach absoliviertem Studium der Musikwissenschaft, Romanistik und Germanistik mehrere Forschungsarbeiten über die Interaktion zwischen Musik und Literatur an der Universität Aix-en-Provence.

Sie wirkt bei zahlreichen Opernproduktionen mit, wie Orfeo von Monteverdi, Purcells Dido and Aeneas, Pique Dame von Tchaïkovski, Werther von Massenet, Genoveva von Schumann, Bajazzo von Leoncavallo, Boris Godounov von Moussorgski, Woyzeck von Alban Berg, sowie das Mozartsche Repertoire (Blondchen, Despina, Susanna, Pamina...).

 

Sie nimmt an vielen Konzerten und Aufnahmen teil (im Auftrag des ZDF, ARD, SWF, NDR, Radio France, RTL, Erato etc.), unter der Leitung von Michel Corboz, Pierre Cao, Jérôme Kaltenbach, Vincent Barthe, Jonathan Schiffman, Pierre Séchet, Daniel Cuiller, Philippe Couvert, Marcel Ponseele, Martin Gester oder Philippe Herreweghe (Orchester des RTL, Orchestre de l’Opéra de Lyon, O.L.R.A.P. Avignon, Orchestre Symphonique de Nancy, La Chapelle Royale, Ensemble Baroque de Nice, Il Gardellino, L’Académie Ste. Cécile, Mensa Sonora, Les Trompettes des Plaisirs, das Ensemble Baroque du Haut Vaucluse von Markus Hünninger, Stradivaria, Il Convito, La Chapelle Rhénane, Le Parlement de Musique…).

In Aix-en-Provence interpretiert sie Kantaten von Elisabeth Jacquet de la Guerre, die sie als Erstaufnahme unter Mitwirkung und künstlerischer Leitung von Gilbert Bezzina bei GPP aufzeichnet.

Andrea Büchel trittt in Festivals für Alte Musik im In-und Ausland auf (Festival de Musique Ancienne de  Dieppe, Les Coréades und das Festival Bach à Pâques in Saint-Maixent-L’Ecole unter der musikwissenschaftlichen Leitung von Gilles Cantagrel,  Festival d’Art Baroque en Roya-Bévéra, Les Baroquiales, Europa Sacra und Musiques Spirituelles en Avignon, Festival Inter-Religieux de Montpellier, Festival Vieux Nice Baroque en Musique, die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen…) und ist Gast an der Schola Cantorum Baseliensis. Spezialisiert auf dem Gebiet der Alten Musik interpretiert sie ebenfalls das Deutsche Kunstliedrepertoire und die Mélodie Française anlässlich zahlreicher Recitals, unter anderem begleitet von Timothy Roberts (ehem. Gabrieli Consort & Players).

Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Komposition.

Zudem animiert sie Konferenzen im Rahmen ihrer fachübergreifenden Forschungstätigkeit, organisiert Seminare für Alte Musik und Kammermusik und erteilt Interpretationskurse in der Meisterklasse für barocken Gesang von Monique Zanetti am Konservatorium zu Metz und im Rahmen des Seminars für Alte Musik in Wallonien.